Der jesidische Künstler AlSharqy, Mitglied der Künstlergilde Harz, ist in den Mauern des Klosters Drübeck zur Jahreswende zu sehen. Er hat der Ausstellung den Titel „Raining Colors“ gegeben, und zeigt damit wieviel einem surrealistisch orientierten Künstler Farbe bedeuten kann.
Ein zentrales Konzept des Surrealismus war die Idee, dass unsere Träume oft tiefere Wahrheiten über uns selbst offenbaren können. Sigmund Freud, dessen Theorien über das Unbewusste großen Einfluss auf die Surrealisten hatten, argumentierte, dass Träume einen Zugang zu unseren unterdrückten Wünschen und Ängsten bieten. Die Surrealisten nahmen diese Idee auf und schufen Werke, die oft seltsame Kombinationen von Objekten und Szenen zeigen – eine Art visuelle Sprache der Träume. , die es dem Betrachter ermöglicht, in die verborgenen Schichten der menschlichen Psyche einzutauchen. Diese Werke sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern laden auch zu einer tiefen Reflexion über unsere eigenen inneren Konflikte und Sehnsüchte ein. Die Verbindung zwischen Traum und Realität wird durch die Verwendung unerwarteter Elemente verstärkt, die ein Gefühl der Verwirrung und des Staunens hervorrufen.
Qasim AlSharqy ist diesem Anspruch treu geblieben, wovon man sich im Galeriebereich des Klosters überzeugen kann. Die Ausstellung läuft vom 20. Oktober 2025 bis zum 11.Januar 2026 im Ev. Zentrum Kloster Drübeck, Klostergarten 6, 38871 Drübeck.
Öffnungszeiten sind:
Mo-Fr 8:00 bis 18:00 Uhr
Sa, So und Feiertags 8:00-14:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

